Bangor

ist ein kleiner Marktflecken in der Inselmitte. Der Ort Bangor besitzt eine Kirche mehrere Cafés, ein Restaurant und eine Crèperie. Jedoch hat die Gemarkung Bangor weit mehr zu bieten. Auf ihr liegt die Felsenküste, die hie und da durch kleine, wunderschöne gelegene Sandstrände, wie Herlin, Kérel oder Donnat unterbrochen wird.

Bangor wurde etwa im 6. Jahrhundert errichtet und ist damit die älteste Inselkommune. Die Spuren der Vergangenheit werden hier sorgsam gepflegt und so können Besucher durch die Dorfstraßen ziehen, deren Namen an irländische Mönche, die hier um 500 n. Chr. gewirkt haben, das Volk der Arkadier oder an zahlreiche Maler und Berühmtheiten erinnern.

Bangors Liste illustrer Gäste schmückt unter anderem der Name des Malers Claude Monnet. Er wohnte im Jahre 1866 in dem Dörfchen Kervilahouen, um das Motiv der Felsnadeln bei ‘Port Coton’ auf unzähligen großartigen Gemälden festzuhalten. Der 1835 erbaute ‘Grand Phare’ bei Bangor ragt 90 Meter über den Meeresspiegel und ist mit seiner Reichweite von 32 Seemeilen einer der lichtstärksten Leuchttürme Frankreichs. Wer die 47 Meter Höhe nicht scheut und seine 256 Stufen erklimmt, wird durch einen atemberaubendem Rundumblick mehr als entschädigt.